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Die Wahrheit
über die Geburt

von Laura Shanley
übersetzt von Janina; Danke!

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Teil 6 - Teil 7 - Teil 8

Corey Alicks bekam ihr erstes Baby mit einem Kaiserschnitt. Ihr zweites Baby wurde zu Hause mit einer Hebamme geboren. Als sie mit ihrem dritten Kind schwanger wurde, beschloß sie, dass sie eine Geburt ohne Unterstützung haben würde. Sie hat ihre Erfahrungen in ihrer Geschichte "Finding Truth" aufgeschrieben:
Wir hatten die Geburtswanne vor den Kamin gestellt und es war himmlisch, in das warme, tiefe Wasser hineinzugleiten in diesem dunklen Raum. Ich zittere noch immer bei dem Gedanken, dass ich in mich hineingegriffen und ihren Kopf gefühlt habe; keine Spiegel, niemand anders schaute, nur die bedingungslose Verbindung, nur ich; und wie ich, als ich schwamm, aufgehoben im Geburtswasser, Eva herauspresste in das gleiche dunkle Wasser, als ob wir beide geboren würden. Wir sahen sie an, immer noch unter Wasser, die schwimmenden Arme ausgebreitet, heraufschauend zu uns, ihr Körper glühte mit einem unheimlichen Licht. Peter kniete auf dem Boden an der Seite der Wanne und ich brachte langsam das Gesicht unseres Babys zur Oberfläche. Es war der heiligste Moment in unserem Leben. Sie atmete ohne Anstrengung und ohne ein Geräusch.
Coreys nächste Geburt war noch spektakulärer. Sie gebar wieder in der Geburtswanne vor dem Kamin, aber dieses Mal entband sie Zwillinge ganz allein!
Nicht nur Frauen profitieren von einer Geburt ohne Unterstützung. Carl Norgauer schrieb über die Freude, sein Baby zu empfangen, in seiner Geschichte "Ein Band von Bewunderung und Liebe" ("A Bond of Admiration and Love"):
Nach vier Stunden in den Wehen glitt Lilana endlich in meine wartenden Hände. Sie war bis zu ihrem Bauch draußen und als sie innehielt, umschlang sie einen meiner Finger mit ihrer kleinen Hand und hielt sie fest. Damit bildete sie in dem Moment ein Band von gemeinsamer Bewunderung und Liebe, die andauern wird, bis ich sterbe. Einige Momente später war sie ganz draußen und kündigte ihre Ankunft mit einem Schrei an. Was für eine Freude! Noch Monate später waren wir jubelnd und euphorisch. Durch diese enorme Geburtserfahrung entstand ein Impuls der Verbindung, Pflege und Liebe und war der schönste Moment meines Lebens.

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