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Ich
genieße es, zu gebären. Ich finde es erheiternd
und aufregend, sexuell und spirituell, magisch und
wundersam! Es ist ENERGIE in seiner reinsten Form,
und für mich ist es der ultimative kreative Akt.
Ich ziehe es vor,entweder alleine odermit meinem
Ehemann und Kindern zu gebären. Alle vier unserer
Kinder sind auf diese Weise geboren worden. David
empfing das erste und ich die anderen drei. Für
jene, die in einer Kultur aufgewachsen sind, die
eine Geburt von vornehrein als gefährlich und schmerzhaft
ansieht, kann das verrückt klingen.. Es gab eine
Zeit, in der ich dem zugestimmt hätte, aber das
war, bevor ich die Wahrheit über das Gebären wußte.
Ein englischer Arzt und Verfasser, Grantly Dick-Read,
öffnete mir als Erster die Augen für die Sicherheit
und Schönheit der Geburt. Dick-Read, der in der
ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts schrieb
und praktizierte, wird gutgeschrieben einer der
ersten Väter der natürlichen Geburt zu sein. Dick-Read
glaubte einfach, daß es ein liebendes, intelligentes
Bewußtsein gibt, das hinter und in allem Leben ist.
Dieses Bewußtsein weiß, wie man ein Baby ins uns
wachsen lässt.. Wir müssen es nicht bewußt "unterstützen"
und herausfinden, wie man Augen und Ohren, Finger
und Zehen wachsen lässt. Wir müssen einfach vertrauen,
dass, so lange, wie wir Luft zum Atmen haben und
uns bewegen, Schutz und Nahrung haben, das befruchtete
Ei in uns zu einem menschliches Wesen wächst. Und
weil Natur oder Gott leistungsfähig ist - sie/er
vollendet was sie/er beginnt - trifft die gleiche
Argumentation auf das Gebären zu.
Das heißt, dass wir nicht plötzlich am Ende der
Schwangerschaft verlassen werden.. Es gibt buchstäblich
eine Geburts-Reaktion, die unsere Babys mit sehr
wenig bewußtem Antrieb unsererseits von der Gebärmutter
auf die Welt treibt.. Das Problem ist, dass es etwas
leistungsfähigeres als die Geburtsreaktion gibt,
die diese völlig ausser Kraft setzen kann. Es ist
als die Kampf-Reaktion bekannt.
Dick-Read erklärte es auf diese Art: Wenn eine Frau
in einem Zustand von Furcht ist, werden dem Körper
Meldungen geschickt, der ihm erklärt, daß eine Gefahr
droht, gegen die man kämpfen oder vor der man weglaufen
muss.. Blut und Sauerstoff wird sofort in die Arme
und in die Beine geschickt, damit die erschrockene
Frau weglaufen oder kämpfen kann. Damit dies so
geschehen kann, muss Blut und Sauerstoff aus den
Organen des Körpers wegtransportiert werden, die
der Körper als nicht wichtig für einen Kampf oder
einen Lauf erachtet. Deshalb werden wir weiß im
Gesicht, wenn wir Angst haben. Der Körper nimmt
an, daß unsere Beinmuskeln mehr Blut und Sauerstoff
benötigen als unser Gesicht.
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