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"Someday women will not give birth in hospitals, because they will realize
that childbirth is not a disease."
[Eines Tages werden Frauen nicht mehr in Krankenhäusern gebären, denn
sie werden realisieren, dass Geburt keine Krankheit ist.]
Kapitel 1:
"I don't recall hearing anything pleasant about childbirth from
anyone."
- Familie, Freunde, Medien
stellen Geburten als schmerzhaft dar und Schwangerschaft als anstrengend
und mit unguten Gefühlen verbunden
- In anderen Kulturen
ist die Geburt natürlicher, geschieht eher ‚nebenher' und Kinder
wachsen mit dem Wissen auf, dass Geburten nicht schmerzhaft sind
- Je "kultivierter" eine
Gesellschaft ist, desto länger ist auch der Mythos der schmerzhaften
Geburt kultiviert worden und hat sich im Denken/Fühlen festgesetzt
--> je kultivierter
eine Gesellschaft, desto schmerzhafter sind deren Geburten
Kapitel 2:
"Often a woman will say, 'Thank God I was in the hospital
when I gave birth. There were some complications, but the doctor saved
my baby's life.' What she may not understand is that the interference
by the doctor and the nursing staff, from the moment she entered the
hospital, may have actually caused the 'complications' in the first
place."
- Geburtseinleitung
- Geburt in Rückenlage
- Intravenöser Zugang
- Rasieren der Schamhaare
- Einläufe
- Amniotomie (Sprengen
der Fruchtblase)
- Fetalmonitore
- Medikamente gegen die
Schmerzen
- Bestehen auf das Pressen
- Verabreichung wehenfördernder
Mittel
- Häufige vaginale Untersuchungen
- Dammschnitte
- Instrumentengeburt
- Kaiserschnitt
- Absaugen von Nase und
Mund des Babys
- Frühes Abschneiden
der Nabelschnur und Bestehen auf sofortige Plazenta-Ablösung
- Vitamin K und Silbernitrat-Augentropfen
- Trennung von Mutter
und Kind
--> viele Ärzte glauben,
Geburt sei gefährlich und somit geschehen viele dieser Eingriffe unnötigerweise
Kapitel 3:
"Imagine a primal psychology which includes the imprint, for both
men and women, of co-creating tremendous, somatic pleasure during
birth. The implications for a template of sexuality based on extasy
rather than extreme pain, are provokative."
- 'gewalttätige' Geburten
haben auch psychische Auswirkungen auf Kind, Mutter und Vater
- Kind: emotionale Probleme;
eigene Geburt wirkt sich auch emotional auf Gebären aus; Leiden
der Mutter während Geburt erzeugt Schuldgefühle beim Kind
- Mutter: verängstigt,
frustriert, unfähig; Baby-Blues nur nach ‚unbefriedigender' Geburt
(der ‚Höhepunkt' der Schwangerschaft fehlt bei zu stark kontrollierter
Geburt); Angst, Scham und Schuldgefühle wirken sich auch auf andere
Lebensbereiche aus
- Vater: Schuldgefühle,
der geliebten Frau diese Schmerzen verursacht zu haben (à kann zu
Unterdrückung des Kinderwunsches führen)
--> ewiger Kreislauf,
denn Erlebnisse beim Geborenwerden beeinflussen Gebären
Kapitel 4:
"Doctors almost always get more reward and recognition for intervening
than for not intervening."
- Studien zeigen: Hausgeburt
ist nicht nur genauso sicher, sondern oft noch sicherer als Klinikgeburten
- Ärzte wissen oft gar
nicht (oder nicht mehr), dass eine Geburt etwas ganz natürliches
ist und am besten keines Eingriffes bedarf --> sie wurden/werden
darauf trainiert, dass eine Geburt ärztlicher Hilfe bedarf
- Geburten bringen Geld,
nicht nur Ärzten/Krankenhäusern, auch Pharmakonzernen
- Ärzte haben Patienten
gerne unter Kontrolle (daher oft Liegen im Bett ‚vorgeschrieben')
- Ärzte glauben an die
Wissenschaft und vertrauen nicht mehr der Natur
Kapitel 5:
" You are in physical existence to learn and understand that
your energy translated into feelings, toughts and emotions, causes
all experience. There are no exceptions."
- es reicht nicht, "einfach
nur" eine Hausgeburt zu machen, denn unnötige medizini-sche Eingriffe
sind nicht der einzige Grund für schmerzhafte, schwierige Geburten
- durch unsere Wünsche,
das was wir glauben und vorhaben, erschaffen wir unsere eigene Realität
--> unser Glaube wird nicht als das angesehen, was wir über unsere
Realität glauben, sondern als Realität selbst
- Beispiel: "Geburt ist
schmerzhaft" ist als Realität in unseren Köpfen festgesetzt -->
Frauen erwarten eine schmerzhafte Geburt, bereiten sich auf den
Schmerz vor (welcher Geburtsvorbereitungskurs lehrt etwas anderes
als Wehen veratmen???) und als Konsequenz erfahren sie die Geburt
auch als schmerzhaft
- Ärzte unterstützen diesen
Glauben durch ihr Handeln/Denken
- Verschiedene Berichte
über absolut schmerzhafte Geburten haben aber auch noch nicht den
Glauben an die "schmerzhafte Geburt" gebrochen
- Was während der Geburt
geschieht, scheint durch unseren Glauben und unsere Gedanken über
die Geburt bestimmt --> positive Gedanken bringen ein positives
Geburtserlebnis
- Negative Gedanken (was
wir nicht glauben sollen):
- Angst: das Gefühl
der Angst aktiviert den Fluchttrieb in unserem Körper -->
für die Flucht wichtige Organe werden besonders gut durchblutet
--> Gebärmutter als in diesem Moment unwichtiges Organ wird
schlechter durchblutet und mit Sauerstoff versorgt; darüber
hinaus wird durch das Gefühl der Angst die Oxytocin-Produktion
eingeschränkt und somit die Wehen verlangsamt
- Scham: wir schämen
uns unserer Körper/unserer Sexualität, weil es uns so gelehrt
wird von Anfang an (Körper/Sexualität soll bedeckt werden) -->
diese Scham vor der eigenen Sexualität macht es uns schwer,
die "Frucht" dieser Sexualität zu gebären; der Uterus hat Kontraktionen
sowohl bei Wehen als auch bei Orgasmus --> man kann die Geburt
sehen als Serie von Orgasmen - oder negativ als Serie schmerzhafter
Kontraktionen; Kontraktionen während der Geburt werden als schmerzhaft
empfunden, weil uns gelehrt wurde, Sexualität als schamvoll
zu empfinden und dass sie keinen Platz bei einer Geburt hat;
Befreiung von dieser Scham führt zu schmerzlosen, erfüllenden
Geburten
- Schuld: Schuld sorgt
im Normalfall dafür, falsches Verhalten nicht zu wiederholen;
unnatürliche Schuld (wir verdienen keinen Erfolg, keine sexuelle
Freude...) führt dazu, dass wir uns selbst bestrafen (z.B. mit
Schmerzen bei der Geburt) (Beispiel: wenn Frau das Gefühl hat,
es sei nicht richtig, Leben in die "schlechte Welt" zu setzen,
bestraft sie sich mit Schmerzen bei der Geburt)
- Positive Gedanken (was
wir glauben sollen):
- Glauben: nicht nur
Glauben an Gott, sondern Vertrauen in natürliches Funktionieren
des Körpers; Glauben, dass die Kraft der Natur ihre Aufgaben
in der wundersamen Kreation von Leben erfüllt
- Vergeben: wer nicht
vergeben kann, dessen Leben ist seine eigenen Strafe; Hass und
Bitterkeit fressen unsere Kräfte auf, Vergeben setzt sie frei
- Hoffnung: dass
sich unser Glaube erfüllt; man kann keine Wünsche haben ohne
auch Hoffnung zu haben
- Geduld = kreatives
Warten: nicht rumliegen und auf das warten, was das Schicksal
uns Schlechtes bringen mag, sondern darauf vertrauen, dass zur
rechten Zeit das in Erfüllung geht, was wir uns wünschen
- Ausdauer und Beharrlichkeit
- Bescheidenheit und
Demut : genug Vertrauen in uns selbst zu haben um zugeben zu
können, dass da andere sind, deren Wissen unseres übertrifft
- Liebe: zu uns selbst;
nur wer sich selbst liebt, hat genug Liebe, um sie auch an andere
abgeben zu können
- Mut: unser Leben
in die eigene Hand zu nehmen gegen den Widerstand der anderen;
Mut, unsere Ängste und Abneigungen zu überwinden
- Der erste Schritt, das
was wir uns wünschen zu kreieren, ist zu glauben, dass es möglich
ist
- Der nächste Schritt
ist, sich vorzustellen, es sei bereits Teil unseres Lebens
- Tägliches Visualisieren:
Ich glaube, dass ich schmerzlos und einfach gebären kann. ...dass
ich eine schöne Geburt verdiene. ...dass ich mich nicht schäme.
...ich bin nicht schuldig. ...ich habe keine Angst. ...ich liebe
mich und vergebe mir.
- Nicht darauf konzentrieren,
was schief gehen kann, sondern auf das, was gut gehen wird
--> identifizieren was
wir wollen; daran glauben, dass wir es erreichen können; es sich als
bereits erreicht vorstellen; geduldig darauf warten, dass es eintritt
Kapitel 6:
" The inner self speaks to us constantly, through dreams,
impulses, and intuition, gently guiding us in the direction that ist
most desirable for our continued growth and fulfillment in this world."
- Träume als Quelle für
Führung und Intuition
- Träume als Weg, Wissen
von den tieferen Schichten des Selbst zu empfangen
- Träumen nicht nur passiv
zuhören; das innere Selbst wartet auf Fragen und Bedenken -->
sich selbst vor dem Einschlafen sagen, dass wir einen Traum haben
werden, der uns die Lösung eines speziellen Problems liefert (erfolgreich
in 8 von 10 Fällen!!!)
- Bezogen auf die Geburt:
Lage des Babys, Geschlecht, Geburtstermin, beste Gebärposition und
ähnliche Gedanke, die uns bewegen
- Außerdem können Träume
unsere negativen Gedanken offenbaren --> negative Gedanken durch
positive ersetzen, so als würde man im Garten der Gedanken Unkraut
jäten und stattdessen schöne Blumen pflanzen
- Träume senden uns auch
Impulse, in eine bestimmte Richtung zu gehen und "wecken" Instinkte
in uns
Kapitel 7:
"Birthing without medical assistence is accomplished not by some
willful eccentricity, but with the natural strength and sancity that
issue from unbroken trust in the process of life."
es folgen mehrere Geburtsberichte
Kapitel 8:
"Autonomy means independence."
- beim festen Glauben,
dass wir unsere eigene Realität kreieren, verschwindet alle Angst
vor Schmerzen oder Komplikationen
- viele Frauen entscheiden,
die Geburt komplett alleine zu erleben
- wenn niemand Überbesorgtes
da ist und sich um die Gebärende kümmert, ist sie frei genug, in
sich selbst nach Unterstützung und Anleitung zu suchen
- Odent: je mehr Zuschauer,
desto länger dauern die Wehen
- Auch Tiere suchen einsame,
abgelegene Plätze zum Gebären
- "Gebären vor Zuschauern"
ist wie Tanzen vor zuschauern: allein klappt es immer super, wenn
jemand zusieht, ist all unsere Eleganz dahin; oder wie eine Aufgabe,
die wir schon hundertmal gemacht haben und die schiefzugehen droht,
wenn der Chef uns über die Schulter schaut
- Probleme bei der Geburt
treten eher ein, wenn wir gegen die Natur arbeiten als wenn wir
mit der Natur arbeiten
- An die Instinkte glauben,
nicht, weil man anderen misstraut, sondern weil man sich selber
vertraut
- Alleingeburt schließt
nicht die Anwesenheit anderer aus, solange die Frau in den Wehen
auf ihre Instinkte hört und auf die Art und Weise gebärt, die sie
möchte
- Die Anwesenheit des
Ehemanns hindert die Frauen jedoch oft daran, in eine andere Ebene
des Bewusstseins zu gleiten (da sie oft auf Blickkontakt bestehen
oder ihr voratmen, wenn sie lieber stöhnen möchte --> die Konzentration
auf das Atmen hindert die Frau daran, sich auf ihre Instinkte zu
konzentrieren)
Kapitel 9:
Lauras Geschichte
"When
all is said and done, however, birth is still a solitary act - one individual
giving birth to another."
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